Gemeindeabstimmungen vom 14. Juni 2026

Klares JA zum Landkauf im Zentrum von Köniz

Die Gemeinde Köniz hat die Möglichkeit, das Gewerbeareal Gartenstadtstrasse 1–5 direkt beim Bahnhof zu erwerben. Dass die öffentliche Hand an dieser hervorragenden Lage zum Zug kommt, ist alles andere als selbstverständlich: Meist werden solch zentral gelegene Grundstücke an den Meistbietenden verkauft. Mit dem Kauf kann sich die Gemeinde wichtigen strategischen Handlungsspielraum sichern. Der Gemeinderat, eine Zweidrittelmehrheit des Parlaments und Parteien von links bis rechts empfehlen den Stimmbürger:innen ein JA zu diesem Geschäft.

Darum geht es

Die Gemeinde Köniz beantragt den Kauf der Gebäude an der Gartenstadtstrasse 1–5 zum Preis von 9,9 Millionen Franken. Das Grundstück liegt direkt neben der S-Bahn-Haltestelle Köniz in der Arbeitszone. Die bestehenden Gebäude sind abbruchsreif und asbestbelastet; eine Abbruchbewilligung liegt bereits vor. Geplant ist die Errichtung einer Fernwärmezentrale, wofür bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet wurde. Zusätzlich soll das Areal Raum für einen neuen Verwaltungsstandort bieten. Nicht von der Verwaltung genutzte Teile des Areals sollen für die gewerbliche Nutzung entwickelt werden. Das Parlament hat der Vorlage mit 29 zu 10 Stimmen zugestimmt.

Darum ein JA zu dieser Vorlage:

    • Finanzielle Tragbarkeit

      Obwohl 9,9 Millionen Franken ein beachtlicher Betrag sind, ist der Preis fair angesichts der Chance, die sich der Gemeinde bietet. Für die gewerbliche Nutzung gibt es bereits Interessent:innen, die der Gemeinde Mieteinnahmen und Baurechtszinse bescheren können. Es handelt sich um eine kluge Investition, nicht um eine einseitige Ausgabe.

    • Strategischer Handlungsspielraum

      Mit dem Kauf sichert sich die Gemeinde wichtige strategische Optionen in einem zentralen Areal. So kann die Gemeinde die verstreuten Verwaltungsräumlichkeiten zentralisieren. Besonders für die rund 100 Mitarbeitenden der Abteilung Soziales bietet sich hier eine zukunftsfähige Lösung, denn an ihrem bisherigen Standort an der Sägestrasse 65 läuft das Baurecht im Jahr 2033 aus.

    • Nachhaltige Perspektiven
      Das Areal ist das Kernstück einer durchdachten Entwicklungsstrategie für das Gebiet westlich des Bahnhof Köniz. Der Kauf ist konsistent mit der Klima-, Wirtschafts- und Immobilienstrategie der Gemeinde. So kann eine Fernwärmezentrale verwirklicht werden, welche die Neubauten auf der gegenüberliegenden Seite der Bahngleise mit nachhaltiger Wärme versorgen kann.

Die SP Köniz empfiehlt ein klares JA, um diese einmalige Chance nutzen zu können.

JA zur Passerelle Niederwangen

Die Gemeinde Köniz plant den Bau einer neuen Passerelle zwischen der S-Bahn-Haltestelle Niederwangen und dem Entwicklungsschwerpunkt Juch/Hallmatt. Diese Infrastruktur soll den Bahnhof direkt mit dem neuen kantonalen Polizeizentrum und weiteren Gewerbegebäuden, wo ab 2028 rund 1400 Menschen arbeiten werden, verbinden. Die bestehende Erschliessung mit den Lift/Treppentürmen auf die Riedmoosbrücke verfügt nicht über ausreichend Kapazität für diese Menge an Personen. Deswegen soll die neue Passerelle die bestehende Verbindung ergänzen. Der Gemeinderat und das Parlament empfehlen einstimmig ein JA zu diesem Geschäft.

Darum geht es

Die Gemeinde Köniz beantragt einen Baukredit von 12,6 Millionen Franken für den Bau einer neuen Passerelle zwischen der S-Bahn-Haltestelle Niederwangen und dem Entwicklungsschwerpunkt Juch/Hallmatt. Die knapp vier Meter breite Brücke quert rechtwinklig die Bahnlinie und Autobahn und verbindet den Bahnhof direkt mit dem künftigen Polizeizentrum und Gewerbegebäuden. Das Projekt sieht eine Stahlkonstruktion mit Lift und Treppe sowie eine begrüntes Dach vor, und soll gleichzeitig als Trasse für Fernwärmeleitungen von Energie Wasser Bern dienen. Die Bauarbeiten sind für den Zeitraum von Frühjahr 2027 bis zum zweiten Halbjahr 2028 geplant, wobei Bund und Kanton rund 7,7 Millionen Franken an Geldern aus dem Agglomerationsprogramm beitragen. Diese Gelder werden der Gemeinde rückwirkend vergütet, weswegen der ganze Baukredit dem Volk vorgelegt wird. Das Parlament hat der Vorlage mit 39 zu 0 Stimmen zugestimmt.

Darum ein JA zu dieser Vorlage

  • Attraktivität und Verkehrsentlastung:
    Die neue Verbindung schafft eine sichere, direkte und barrierefreie Fusswegverbindung vom Bahnof Niederwangen zum künftigen Entwicklungsschwerpunkt Juch/Hallmatt. So wird für die Arbeitnehmenden im neuen Polizeizentrum der Arbeitsweg via ÖV attraktiv. Bei einer Ablehnung würde das Wangenthal mit vermehrtem Autoverkehr belastet.
  • Synergien und Nachhaltigkeit:
    Das Projekt ermöglicht eine kostenneutrale Mitnutzung der Brücke für Fernwärmeleitungen von Energie Wasser Bern, setzt auf wiederverwendbare Bauteile und fördert mit der Entsiegelung von Boden und der Begrünung des Daches die Biodiversität.
  • Beteiligung von Bund und Kanton:
    Trotz der Gesamtkosten von 12,6 Millionen CHF trägt die Gemeinde dank grosszügiger Beiträge von Bund und Kanton netto nur rund 4,9 Millionen Franken bei.

Die SP Köniz empfiehlt ein JA für die Passerelle Niederwangen.

Tanja Bauer kandidiert erneut: Mit Herz, Kraft und Verstand für Köniz

Tanja Bauer will im September zur Wiederwahl als Könizer Gemeindepräsidentin antreten. Sie bringt die notwendige Kraft und Erfahrung dafür mit, aber auch die Freude am Gestalten, die Liebe für Köniz und das Herz für die gesamte Bevölkerung. Ihr Ziel ist ein soziales, umweltbewusstes und innovatives Köniz, das die Bedürfnisse der Bevölkerung ins Zentrum stellt und Impulse über die Gemeindegrenze hinaus setzt.

Tanja Bauer gibt bekannt, dass sie bei den Wahlen vom 28. September 2025 zur Wiederwahl als Gemeindepräsidentin von Köniz antreten will. Der Vorstand der SP Köniz hat sie zuhanden der Hauptversammlung vom 25. März 2025 nominiert. “Durch mein Amt und die zahlreichen Begegnungen und Veranstaltungen habe ich Köniz in den vergangenen Jahren von vielen Seiten erlebt und ich bin beeindruckt von der grossen Vielfalt unserer schönen Gemeinde.” sagt Tanja Bauer. “Als Gemeindepräsidentin möchte ich mit Herz, Verstand und meiner ganzen Kraft das Beste für Köniz und die Bevölkerung erreichen.”

Erste positive Erfolge zeigen: In Köniz ist viel möglich und das Potential der Gemeinde ist gross. Besonders erfreulich sind die positiven Rechnungsabschlüsse und damit einhergehend eine Stabilisierung der Finanzen. Auch die Gründung der Stiftung “Schloss Köniz” ist ein wichtiger Meilenstein. Zudem konnten mit der neuen Könizer Wirtschaftsstrategie Impulse für den Werkplatz gesetzt und das Gewicht der Wirtschaft betont werden.

Qualitätsvolle Entwicklung von Köniz

Basierend auf diesen Erfolgen soll sich Köniz weiter positiv entwickeln. Schwerpunkte werden die Investitionen in die Bildungs- und Sportinfrastruktur und in die Energiewende sein. Zudem soll sich Köniz qualitätsvoll entwickeln, indem es mehr bezahlbaren Wohnraum gibt, der Langsamverkehr gefördert und der öffentliche Raum begrünt und belebt wird. Tanja Bauer: “Mein Ziel ist ein soziales, umweltbewusstes und innovatives Köniz, das positive Impulse über die Gemeindegrenzen hinaus setzt. Die Menschen sollen gerne in Köniz leben und stolz auf ihre Gemeinde sein.“

Tanja Bauer wurde am 25. September 2022 in einer Ersatzwahl mit 56,4% der Stimmen zur Könizer Gemeindepräsidentin gewählt. Die Herausforderungen bei ihrem Amtsantritt waren gross: Die Corona-Pandemie, die schwierige Finanzlage, der budgetlose Zustand und die Vakanz im Gemeindepräsidium hatten Spuren hinterlassen. In den vergangenen zwei Jahren gelang eine Stabilisierung und eine positive Grundstimmung. “Es war für mich sehr erfreulich und motivierend, wie viele positive Signale aus der Bevölkerung, den Vereinen und der Wirtschaft zu spüren waren”, sagt Tanja Bauer über diese Zeit. “Es ist wichtig, dass es gelungen ist, Köniz wieder in einem positiven Licht erscheinen zu lassen.”

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